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Kfz-Versicherung     Warum sich der Wechsel für die     Generation  60plus nicht lohnt
Die Wechselsaison in der Kfz-Versicherung ist in vollem Gange.
Versicherungsmakler Hubert Gierhartz mahnt hier allerdings zur Vorsicht. Kunden
sollten sich nicht durch unseriöse Werbung – sie könnten bis zu 1.300 Euro im Jahr
sparen – in die Falle locken lassen. Warum, lesen Sie hier. Wie kommen diese 1.300 Euro vermeintliche Ersparnis durch einen Wechsel der Kfz-Versicherung zustande? Es wird ein Fahrzeug berechnet, und im Vergleich ist der günstigste
zum teuersten Anbieter womöglich um 1.300 Euro teurer. Warum ist das so? Die Versicherungsgesellschaften selektieren die Risiken. So kommt zum Beispiel
eine Gesellschaft zu dem Schluss, keine 80-Jährigen mehr zu versichern, weil das Schadenrisiko zu hoch ist. Das ist offen ausgesprochen nicht verbraucherfreundlich, und dient auch nicht dem Image. Also was macht die Gesellschaft? Sie bietet Abwehrprämien - auch Mondprämien genannt - an, die so hoch sind, dass keiner auf die Idee kommt, das Fahrzeug bei dieser Gesellschaft zu versichern.
Und so kommen dann die 1.300 Euro Prämienunterschied zustande.
Diese Selektion über die Prämie wird in allen Bereichen vorgenommen. Das fängt schon bei der Postleitzahl an. Sozialschwache Gebiete müssen eine höhere Prämie bezahlen. Jungfahrer, Alleinfahrer, Garagenbesitzer, Beruf, Hausbesitzer, jährliche Fahrleistung, Senioren und so weiter  sind alles Faktoren, die bei der Berechnung einer Kfz-Prämie eine Rolle spielen, und auch damit eine gewollte Selektion zulassen. In den vergangenen Jahren wurden die Senioren 60plus als besonders schadenträchtig erkannt. Es gibt zwar viele Senioren, die 40 Jahre und länger schadenfrei unterwegs sind, aber das spielt keine Rolle. Es werden massive Zuschläge in den neuen Tarifen vorgenommen, und an dieser Schraube
können die Versicherer jedes Jahr drehen. Umso älter man wird, umso höher wird die Prämie. Es gibt aber Tarife, die diesen Seniorenzuschlag nicht beinhalten. Erkennbar sind diese Tarife daran, dass die Schadenfreiheitsklasse SF 25 mit 30 Prozent ausgeworfen wird - Altverträge. Verursacht der Kunde in solchen Tarifen einen Unfall, erfolgt die Rückstufung auf die SF 22 und der Versicherungsnehmer bleibt bei seinen 30 Prozent. Massive Rückstufungen. Die neuen Tarife bieten die Möglichkeit, bis auf die Schadenfreiheitsklasse SF 36, also 20 Prozent
zu kommen. Das hört sich zunächst gut an, aber es wird eine massive Rückstufung im Schadenfall vorgenommen. Von der SF 36 wird man bei einem Schadenfall auf die SF 20 zurückgestuft. Es gehen 16 unfallfreie Jahre verloren.
Darüber hinaus, und ich wiederhole mich, kann jedes Jahr an der Altersschraube gedreht werden. Und aus dem vermeidlich preiswerten Angebot für das Jahr 2017, wird auf lange Sicht eine teure Fehlentscheidung.
 Mein Rat daher für Senioren: Verbleiben sie solange es geht in den Alttarifen!


Dieser Artikel erschien am 25.10.2016 unter folgendem Link:
http://www.pfefferminzia.de/kfz-versicherung-warum-sich-der-wechsel-fuer-die-generation-60plus-nicht-lohnt-1477378781/Powered by TCPDF (www.tcpdf.org)

 

 

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